Willkommen beim SV Frauenbiburg e.v.

Wir heißen Sie herzlich willkommen zum Internetauftritt des SV Frauenbiburg. Sie finden hier sämtlichen Informationen zu aktuellen Spieltagen, anstehenden Events, Sponsoren oder Ansprechpartner rund um unsere Teams. Sollten Sie Ihre benötigten Informationen nicht finden, scheuen Sie sich bitte nicht uns über das Kontaktformular eine Nachricht zu hinterlassen. Wir hoffen, das wir in unseren Heimspielen auf Sie zählen können!



B-Juniorinnen des SV Frauenbiburg laufen für den guten Zweck

 

Die U17-Bayernligamannschaft des SV Frauenbiburg befindet sich aktuell immer noch im Corona-Winterschlaf. Wann und ob die Saison 19/21 fortgesetzt wird, steht leider seit Monaten in den Sternen. Die neu gewonnene trainingsfreie Zeit nutzen die Mädchen im Alter zwischen 15 und 18 ganz unterschiedlich. Die einen konzentrieren sich voll und ganz auf ihre Abschlussprüfungen, die anderen besuchen fleißig die Fahrschule. Was allen ganz besonders fehlt, ist das Fußballtraining, das unter normalen Umständen jeden Dienstag und Donnerstag stattfindet. Die Verantwortlichen der Mannschaft halten jeden Sonntag ein freiwilliges Online-Training ab, bei dem zusammen Stabilisationsübungen im heimischen Wohnzimmer gemeistert werden.

 

„Uns ist es besonders wichtig, dass der Kontakt zu den Mädels nicht komplett abbricht und wir uns wenigstens einmal in der Woche für eine Stunde in einem Online-Meeting sehen können. Wir haben auch das Gefühl, dass es ihnen gut tut ein wenig Abwechslung im aktuell doch etwas tristen Alltag zu bekommen. So steht bei den Treffen der soziale Aspekt auf alle Fälle im Vordergrund. Dass wir uns nebenbei ein bisschen fit halten spielt nur eine nebensächliche Rolle“, so Trainerin Judith Huber.

 

Vom 01. April bis 31. Mai nimmt die Mannschaft um Kapitänin Lisa Hötschl außerdem an einer Spendenaktion teil, bei der für jeden gelaufenen Kilometer 1 Euro an die Organisation „Trikot für die Welt“ gespendet wird. Veranstalter der Mach-Meter Challenge ist die SPM Sportplatz Media GmbH in Hamburg. Auf die Challenge aufmerksam wurden die Trainer der Mannschaft über die App SpielerPlus. „Wir verwenden die App schon während der ganzen Saison, um Termine mit der gesamten Mannschaft zu teilen. Letzte Woche haben wir dann eine E-Mail über die Challenge erhalten und waren sofort begeistert von der Aktion. Nachdem man immer noch nicht weiß, ob und wann es für uns wieder auf den Rasen zurückgeht, ist die Motivation mittlerweile bei den meisten Spielerinnen am Tiefpunkt. Ich glaube, dass die Challenge wieder neue Motivation bringt, weil man nicht nur sich und seinem Körper etwas Gutes tut, sondern gleichzeitig auch noch ein soziales Projekt unterstützt“, so Abteilungsleiterin Michelle Kramer.

 

Die Spielerinnen haben bereits Pläne gemacht, wie viele Kilometer und somit auch wie viel Geld sie pro Woche erlaufen wollen. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, mindestens 200 Kilometer pro Woche zu laufen. Das wären insgesamt mindestens 1600 €, die wir spenden könnten. Wir freuen uns schon total auf die Challenge und werden unser Bestes geben“, berichtet Kapitänin Lisa Hötschl.

 


Bezirksligatruppe des SV Frauenbiburg hat die Meisterschaft vor Augen

 

 

Wenn man sich die Bezirksoberliga der Frauen in Niederbayern etwas genauer ansieht, fällt auf, dass die über Jahre um den Aufstieg in die Landesliga mitspielende zweite Mannschaft des SV Frauenbiburg seit 2019 nicht mehr in der Liga vertreten ist. Grund dafür ist der eher überraschende Abstieg der Isar-Städterinnen in der Saison 2018/19. „Der Kader für unsere beiden Damenmannschaften war von Beginn an sehr dünn. Einige Spielerinnen hatten uns zu Saisonbeginn verlassen, ihre Karrieren beendet oder waren längerfristig verletzt. Dazu kommt, dass nur sehr wenige Spielerinnen aus den eigenen Jugendmannschaften zu den Damen gestoßen waren. Der Personalmangel unserer ersten Mannschaft führte dann auch noch dazu, dass jedes Wochenende Stammkräfte aus der zweiten Mannschaft ausschließlich in der Regionalligatruppe zum Einsatz kamen. Dies hat uns letztendlich das Genick gebrochen.“, so Abteilungsleiterin Lena Haider zur vergangenen Saison.

 

Für die aktuelle Saison 2019/21 konnte der Kader dann durch den Umbruch bei den eigenen U17-Juniorinnen und einigen externen Neuzugängen maßgeblich verstärkt werden. Mit Selina Kala (eigene Jugend), Elena Kaltenberger (eigene Jugend), Sarah Oßner (eigene Jugend), Ramona Trautmannsberger (DJK Altenkirchen) und Lisa Wippenbeck (SG Kirchberg) konnten gleich fünf neue Gesichter begrüßt werden. Dazu kommen jede Woche Spielerinnen aus dem Trainingskader der ersten Mannschaft, die in der Reserve Spielpraxis sammeln sollen. Aber auch Jugendspielerinnen aus dem Kader der U17-Mannschaft schnuppern bei der Gelegenheit schon etwas „Damenluft“. „Für uns ist es wichtig, besonders die jungen Spielerinnen zu fördern und ihnen das nötige Vertrauen zu geben, um vielleicht doch noch den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. Daher tragen in der ‚Zweiten‘ auch schon einige der noch jüngeren Spielerinnen große Verantwortung. Unser Erfolgsrezept diese Saison ist die Mischung aus den ‚jungen Wilden‘ und den etwas älteren und erfahreneren Spielerinnen“, so Lena Haider.

 

Und das Erfolgsrezept geht bis dato auch auf. Die Truppe um Kapitänin Hannah Laimer steht aktuell auf dem ersten Tabellenplatz mit zwei Punkten Vorsprung vor dem SV Perkam. Laut den Verantwortlichen hat der direkte Wiederaufstieg der zweiten Mannschaft in die Bezirksoberliga oberste Priorität. Allem voran, da 16 Jugendspielerinnen im Sommer aus der eigenen Jugend zu den Damenmannschaften stoßen werden und diese in der BOL deutlich besser gefordert und –fördert werden als in der Bezirksliga. Zudem ist anschließend der Sprung in die erste Mannschaft einfacher zu bewältigen.

 

Trotz der oft jede Woche veränderten Startaufstellung und Kaderzusammenstellung ist der Teamzusammenhalt besser denn je zuvor. Seit dieser Saison wird auch wieder zusammen mit der ersten Mannschaft trainiert. Das Aufwärmprogramm und Abschlussspiel zum Beispiel absolvieren immer alle Spielerinnen gemeinsam. „Ich finde es super, dass Did (Trainer Damen 1) und Sascha (Trainer Damen 2) sich gegenseitig so gut abstimmen und einen gemeinsamen Weg gehen. Immerhin profitieren beide Mannschaften von den gemeinschaftlichen Einheiten. So können wir zum Beispiel in fast jedem Training im Abschlussspiel 11 gegen 11 spielen und uns somit optimal auf die Spiele am Wochenende vorbereiten. Außerdem können unsere jungen Spielerinnen sehr viel von den doch schon erfahreneren Spielerinnen der ersten Mannschaft lernen und sich so auch noch besser entwickeln“, so Haider. „Auch gemeinsame Teamabende mit beiden Mannschaften und teilweise auch zusammen mit den U17-Juniorinnen stärken das Gemeinschaftsgefühl ungemein und so kann man aktuell wirklich von einer richtigen SV-Familie sprechen. Man kommt einfach noch lieber ins Sportheim, wenn man nicht nur seine eigenen Mannschaftskolleginnen, sondern alle Spielerinnen unserer drei Teams richtig gut kennt.“

 

Wann die Saison fortgesetzt wird, steht aktuell leider noch in den Sternen, die zweite Damenmannschaft des SV Frauenbiburg ist allerdings schon richtig heiß auf die noch ausstehenden drei Spielen, bei denen hoffentlich die Meisterschaft und somit der sofortige Wiederaufstieg fix gemacht werden kann.

 


Der SV Frauenbiburg stellt in schwierigen Zeiten die Weichen.

Jubelszene aus dem ersten Heimspiel der Saison 2019/2021. Die Herrenmannschaften des SV Frauenbiburg hoffen bald wieder Tore und Siege vor Zuschauern feiern zu können. (Foto: Brummbauer)

 

Zum Ende der Saision 2018/2019 musste die Herrenabteilung des SV Frauenbiburgs leider den Abstieg aus der Kreisliga hinnehmen und den bitteren Gang in die Kreisklasse antreten. Zudem musste man die Abgänge einiger Spieler wie Markus Leitner und Florian Pickl verkraften. Diesen Spielermangel konnte man jedoch ausgleichen, sodass zum Beginn der aktuellen Saison, die damals noch unter der Bezeichnung „2019/2020“ firmierte, eine schlagkräftige, konkurrenzfähige Mannschaft auf dem Spielfeld stand. Jene konnte sich nach anfänglicher Eingewöhnungsphase in der Kreisklasse Dingolfing etablieren und somit die fußballerische Talfahrt stoppen.

 

 

Der sportlichen Restaurierung wurde jedoch leider durch den Ausbruch und durch die Verbreitung des Corona-Virus im März 2020 ein jähes Ende gesetzt. Damals wurde von den Vereinsverantwortlichen in Bayern über die weitere Fortsetzung oder Einstellung des Spielbetriebs abgestimmt. Der SV Frauenbiburg stimmte damals in enger Absprache mit seinen Trainern für eine Fortsetzung der Spielzeit, die nun ihre aktuelle Bezeichnung „19/21“ bekam. „Meiner Meinung nach, war der Versuch die Saison 19/21 zu Ende zu spielen richtig, da Stand jetzt nur ‚eine Saison‘ von der Corona–Situation betroffen ist. Ansonsten hätte man die reguläre Saison 19/20 absagen müssen und die Saison 20/21 würde auch noch in der Schwebe stehen.“ so Abteilungsleiter Eugen Gontscharow zur damaligen Entscheidung und schloss sich damit auch der Meinung des Bayerischen Fußballverbands an. „Mittlerweile bin ich aber auch der Meinung, dass die Saison jetzt schon abgebrochen werden soll und man den aktuellen Stand für Auf – bzw. Abstieg werten soll. Es bringt nach meiner Sichtweise nichts bis April oder Mai abzuwarten und die restlichen Spiele auf Biegen und Brechen durch zu bringen.“ Man müsse so schnell wie möglich für Gewissheit sorgen auch im Hinblick allen Vereinen eine vernünftige Vorbereitung zu ermöglichen so Gontscharow weiter. Daher darf man gespannt sein, wann das runde Leder wieder in Frauenbiburg rollen wird, angesichts der jüngsten Beschlüsse einerseits und den schwankenden Inzidenzwerten des Landkreises andererseits.

 

 

Nichtsdestotrotz laufen die Vorbereitungen auf die verbleibenden Spiele und auch schon zur nächsten Saison, im Rahmen der Möglichkeiten, auf Hochtouren. Mit Andreas Voichtleitner und Fabian Gruber kehren zwei bekannte Gesichter zur nächsten Spielzeit in das Frauenbiburger Waldstadion zurück. Dabei werden sie das scheidende Spielertrainer-Duo  Simon Nowak und Viktor Berg ersetzen. Für beide wird es die erste Station im Trainergeschäft werden. „Ich denke, dass der Mannschaft und dem ganzen Umfeld eine Veränderung gut tun wird. Fabian und Andreas, sind zwar noch unerfahren im Traineramt, aber haben eine hohes Verständnis vom Fußball und sind motiviert die neue Herausforderung anzugehen. Wir können die ganze Situation gut einschätzen und erwarten von den beiden keine „Wunderdinge“, sind aber vollkommen davon überzeugt, dass die beiden zum Einen „super“ zu uns passen und zum Anderen die Mannschaft gut führen werden. Deshalb ist es vorrangig unser Ziel, dass die beiden sich bei uns zurecht finden und die Mannschaft kennen lernen.“ zeigt sich Fußballchef Gontscharow zufrieden und fügt an: „An dieser Stelle, will ich mich ausdrücklich bei den scheidenden Trainern nochmals für ihre gute Arbeit bedanken. Simon und Viktor, waren von Anfang an ehrlich und haben uns frühzeitig von ihren Absichten informiert.“

 

Jedoch ist die Trainerposition nur ein Teil der Themen, die die Abteilungsleitung auf dem Schirm hat: „Man ist sich  bewusst, dass der Altersdurchschnitt in den Herrenmannschaften relativ hoch ist. Der Umbruch ist eingeleitet und es wird versucht den Kader weiter zu verjüngen, natürlich kann dieses nicht von heute auf morgen umgesetzt werden und es wird noch ein wenig an Zeit dauern. Dies muss allen Beteiligten klar sein.“  Dabei soll die Juniorenabteilung wieder ein zentraler Faktor auf dem Weg zum Erfolg werden: „Wir müssen im Verein wieder vermehrt schauen, dass Spieler aus der eigenen Jugend den Weg in den Herrenbereich finden. Die wichtige Jugendarbeit hatte in den  letzten Jahren nicht den Stellenwert bzw. erfuhr nicht die Wertschätzung, die sie ohne Zweifel verdient. Aber, da tut sich auch was und wir haben zwei engagierte Jugendleiter die mit viel Motivation und Tatendrang an die ganze Sache ran gehen.“ Der Grundstein dafür ist gesetzt, denn „Das „Vereinsleben“ und der Zusammenhalt ist in Frauenbiburg, wie schon immer hervorragend. Die Abstimmung unter den Abteilungen funktioniert einwandfrei und man wird sich ziemlich schnell einig, da gibt es kein Konkurrenzdenken untereinander, was für die Zusammenarbeit sehr förderlich ist. “

 

Ungeachtet des Zeitpunkts, wann letztendlich der Ball wieder im Waldstadion rollen wird, der SV Frauenbiburg nutzt die Zeit und bereitet sich akribisch vor.

 


Interview mit den Jugendleitern

Stefan Bucek und Denis Seeholzer

Frage: Der SV Frauenbiburg ist ein Traditionsverein im Stadtgebiet. Ist es trotzdem schwer - bei der mächtigen Konkurrenz wie den FC Dingolfing und dem FC Teisbach - Jugendliche für den Fußballsport zu begeistern?

 

Antwort:

Wir hatten in den vergangenen Jahren den Posten des Abteilungsleiters Junioren nicht besetzt und daher ist uns der FC Dingolfing und der FC Teisbach noch in einigen Punkten voraus. Wir wollen uns in den kommenden Jahren jedoch verstärkt um die Jugendarbeit kümmern. Aktuell ist es uns wichtig, dass wir die Jugendlichen dabei unterstützen, bestmöglich durch die Corona-Krise zu kommen und (wieder) Spaß am Fußball zu haben. Ich denke, dass sich die drei Fußballvereine in Dingolfing dabei nicht als Konkurrenten sehen, sondern gemeinsam dasselbe Ziel verfolgen und sich gegenseitig unterstützen werden.

 

Frage: Zentraler Baustein wird sicherlich die Herrenmannschaft sein. Kann man mit einer langfristigen Perspektive - sprich der Integrierung in den Seniorenbereich - aufwarten?

Antwort:

Ja genau, dafür wollen wir die Jugendarbeit wieder forcieren und neu strukturieren, denn es ist wichtig, den Jugendlichen Perspektiven für die Zukunft zu bieten und damit fest im Verein zu verwurzeln. Wir haben einen 10-Jahresplan aufgestellt und haben das Ziel formuliert, die nächsten zwei bis drei Jahre für jede Altersklasse eine eigenständige Juniorenmannschaft zu stellen. Mittelfristiges Ziel wird es zudem sein, die A-Juniorenspieler in den Herrenbereich zu integrieren.

 

Frage: Corona wird die Akquise von Spielern mit Sicherheit noch weiter verschärfen …

 

Antwort:

Ja, das könnte sein. Wir sehen es aber eher als große Chance, die Jugendlichen wieder für den Fußball zu begeistern. Das Wort „Akquise“ ist dabei vielleicht der falsche Begriff – die Aufgabe oder vielmehr das Ziel eines Sportvereins ist es ja, den Jugendlichen vorzuleben, was Vereinsleben bedeutet und wie viel Spaß es machen kann gemeinsam etwas zu erreichen. Daher müssen und sollten wir nicht nur die sportliche Seite sehen, sondern auch an Begriffe wie Zusammengehörigkeitsgefühl und Teamgeist denken. Denn diese Begriffe sind in den Zeiten von „Lockdown“ und Vereinsschließungen zunehmend in den Hintergrund gerückt.

 

Frage: Was wurde in den vergangenen zwölf Monaten unternommen, damit man die Eltern und auch Jugendlichen bei Laune hält?

 

Antwort:

Zwischen dem ersten und zweiten Lockdown haben wir alles unternommen, was innerhalb der Corona-Regeln erlaubt war. Unter Beachtung der allgemeinen Hygienekonzepte hatten wir den Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen und uns mit den Gegebenheiten arrangiert. Seit dem zweiten Lockdown ist es schier unmöglich, irgendetwas voraus zu planen. Die Jugendlichen und Eltern haben wir immer über den aktuellen Stand informiert und die Infos vom BFV weitergegeben.

 

 Frage: Fußball ist nicht nur Sport, sondern hat sekundär auch einen hohen gesellschaftlichen Wert. Tugenden wie Teamgeist, Disziplin und Fleiß werden hier vorgelebt. Wird 2020 als verlorenes Jahr in die Geschichte eingehen?

 

Antwort:

Nein, das denke ich nicht. Aber genau damit aus 2020 rückblickend nicht ein „verlorenes Jahr“ wird, ist es nun umso wichtiger, die Stärken, soziale Verantwortung und Wichtigkeit der Vereine für unsere Gesellschaft hervorzuheben. Was wir verhindern wollen, ist eine „Generation Corona“, für die das Vereinsleben mit all ihren Facetten als solches, wie es wir kennen, völlig fremd ist. Wir haben nun gesehen, was wirklich wichtig ist für uns alle – Es sind die sozialen Kontakte! Dabei ist es egal, ob im Sportverein, in der Landjugend, bei der Feuerwehr, auf der Kirta-Wiesn, im Caprima oder auf einen Ratsch am Marienplatz. Das sind WIR und dafür sollten wir alle kämpfen und unseren Kindern weiter geben.

Frage: Falls der Jugendfußball wieder an den Start gehen kann. Welche Möglichkeiten kann der SV Frauenbiburg anbieten?

 

Antwort:

Seit Ende Januar laufen die Vorbereitung für den Restart auf Hochtouren und wir warten nur noch auf grünes Licht der Bundesregierung bzw. des BFV. Ab März planen wir mit virtuellem Training und Übungen über SocialMedia zu beginnen, um alle Jugendlichen wieder zu reaktivieren und zu animieren, denn es befinden sich ja alle seit Monaten im sportlichen „Winterschlaf“. Wir hoffen, im April mit dem Training auf unseren Sportplätzen beginnen und sogar das ein oder andere Vorbereitungsspiel bestreiten zu können.

Unsere größte Hoffnung und unser größter Wunsch ist es jedoch, dass wir im Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen können.

Wenn ihre Tochter/ihr Sohn Interesse an der Teilnahme eines Trainings hat, wenden sie sich bitte an Jugendleiter Stefan Bucek – 0176-20123770 oder 08731-60998.

 

Frage: Welche Wünsche haben Sie für die kommenden Wochen und Monate?

 

Antwort:

Von der Bundespolitik wünsche ich mir nach langen 12 Monaten endlich eine Strategie, um trotz der Coronakrise wieder die so notwendigen sozialen Kontakte pflegen zu können und unseren geliebten Vereinssport ausüben zu dürfen. Wir alle - Ehrenamtliche, aktive und passive Mitglieder, Jugendliche, Eltern, Fans und Gönner der Vereine -müssen jetzt gemeinsam anpacken und unser Bestes geben, damit die Jugendlichen eine Zukunft haben.
Auf geht’s, pack mas!

 

 

 


Überraschend an der Spitze

Die U17-Juniorinnen des SV Sorgen für Furore

 

Die U17-Juniorinnen des SV Frauenbiburg stehen aktuell mit 29 Punkten aus 15 Spielen auf dem ersten Tabellenplatz der Bayernliga – in der Altersklasse der B-Juniorinnen ist dies deutschlandweit die zweithöchste Spielklasse. Vor der Saison hätte das wohl kaum jemand der Verantwortlichen für möglich gehalten, da man in der vergangenen Spielzeit gerade erst aus der Landesliga aufsteigen konnte. Zudem wurden im Sommer 2019 ganze 15 Neuzugänge und ein komplett neues Trainerteam verpflichtet. Die ganzen Mädels mussten sich somit auch erst eingewöhnen und untereinander kennenlernen.

 

Michelle Kramer und Stefan Bucek leisteten eine bewundernswerte Arbeit, indem sie Mädels aus ganz Ost- und Südbayern für den SV Frauenbiburg begeistern konnten. Die Spielerinnen und ihre Eltern nehmen somit mehrmals wöchentlich die weite Strecke nach Frauenbiburg auf sich, um das Projekt Bayernliga in Angriff zu nehmen. Die österreichische Nationalspielerin Isabell Schneiderbauer, die unter der Woche das Fußballinternat des österreichischen Verbandes in St. Pölten besucht, fährt jedes Wochenende sogar 116 Kilometer einfach zum Spiel. Aber auch für alle anderen Mädels bedeutet es einen hohen zeitlichen Aufwand.

 

Das neue Trainerteam setzte sich anfangs aus Lisa Wutz und Carola Kammermayer zusammen. Aufgrund einer schwereren Verletzung und einer daraus folgenden Operation war Kammermayer aber bereits nach einigen Wochen schweren Herzens raus. Als Co-Trainerin unterstützte im Anschluss Anja Riebesecker. Das Team um Kapitänin Nina Penzkofer spielte daraufhin eine bemerkenswerte Hinrunde und konnte unter anderem gegen namenhafte Gegner wie den FC Bayern München II, 1. FC Nürnberg, FC Ingolstadt 04 oder auch die SpVgg Greuther Fürth bestehen und ordentlich Punkte sammeln. In der Winterpause wurde der Mannschaft dann auch so richtig bewusst, dass die Meisterschaft und somit der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, der U17 Bundesliga, durchaus möglich ist und somit stand das Ziel für die anstehende Rückrunde fest. In der Wintervorbereitung wurde dementsprechend hart gearbeitet, bis das Corona-Virus eine Woche vor dem geplanten Rückrundenstart in die Quere kam, und alle Spiele bis auf Weiteres abgesagt werden mussten. Die Spielerinnen nutzten die Pause, um sich für einen möglichen Re-Start fitzuhalten - aber auch hier machte Corona den Mädels einen Strich durch die Rechnung. Der BFV hatte beschlossen, dass die Saison bei den Juniorinnen fertiggespielt werden sollte und der ältere 2003er Jahrgang, der im Sommer eigentlich zu den Damenmannschaften hochgerutscht wäre, solange noch in der U17 spielberechtigt ist. Da die Saison der U17-Bundesliga abgebrochen und im August in eine neue Spielzeit startete, stieg der damalige Tabellenerste TSV Schwaben Augsburg – nur drei Punkte vor den Juniorinnen des SV Frauenbiburg – direkt aus der Bayernliga in die Bundesliga auf.

 

Während der langen Pause wurde Judith Huber für das Trainerteam verpflichtet, da die kurzfristig eingesprungene Riebesecker aus zeitlichen Gründen nicht weiter zur Verfügung steht. „Mit Judith haben wir eine tolle Trainerin gefunden, die sich super mit den Mädls und ihrer Trainerkollegin Lisa Wutz versteht. Sie ist sowohl menschlich, als auch fachlich eine echte Bereicherung für unseren Verein“, so Abteilungsleiterin Michelle Kramer über die Neuverpflichtung. Nach einer sehr langen Vorbereitung konnte man im September und Oktober dann drei Saisonspiele bestreiten, bevor es zur erneuten Einstellung des Spielbetriebes kam. Nun hofft man darauf, dass man die Saison im Frühjahr 2021 endlich zu Ende spielen kann. Bereits jetzt stehen die Verantwortlichen vor einer riesigen Herausforderung, da sich nach Beendigung der Saison definitiv zwei Jahrgänge auf einen Schlag zu den Damen verabschieden werden – insgesamt 16 Spielerinnen. Kramer ist bereits jetzt damit beschäftigt, eine neue Mannschaft zusammenzustellen und erste Neuzugänge konnten auch schon fixgemacht werden. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir 16 Spielerinnen für die Damenabteilung ausbilden konnten. Primäres Ziel einer Juniorinnenmannschaft ist es immerhin, die Mädels auf unsere beiden Frauenmannschaften vorzubereiten. Bei den 2003er und 2004er Jahrgängen haben wir denke ich sehr gute Arbeit geleistet, da bereits einige Spielerinnen erste Einsätze in der Frauen-Bayernliga und Frauen-Bezirkliga verzeichnen können und dort auch einen positiven Eindruck hinterlassen haben. Sechs Spielerinnen sind während der aktuellen Corona-Pause auch schon im Vorbereitungsprogramm unserer ersten Mannschaft dabei“, so Michelle Kramer.

 

Aktuell halten sich die Mädels zu Hause durch Workouts und Läufe fit, um sich ihren Traum Frauenbiburg wieder in die Bundesliga zu schießen hoffentlich bald erfüllen zu können.

 


Alles rund um den SV Frauenbiburg

Der SV Frauenbiburg wurde 1963 von 58 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen und umfasst heute knapp 500 Mitglieder. Als kleiner Dorfverein kann man jedoch in seiner 58-jährigen Geschichte auf eine sehr gute Entwicklung zurückblicken. Durch unermüdlichen Einsatz, Freude und Zusammenhalt der vielen Verantwortlichen und Mitglieder konnten gute Strukturen und auch einige sportliche Erfolge gefeiert werden. So wurde von 1975 bis 1977 das Sportheim errichtet. Ein Umbau und eine Erweiterung im Jahr 1990 sollten den damaligen Anforderungen wieder gerecht werden. Im Jahre 2013 entschloss man sich nach intensiven Planungen gegen einen erneuten An- und Umbau des in den 70er Jahren errichteten Gebäudes für einen kompletten Neubau. Der Einzug erfolgte zwei Jahre später nämlich 2015. Seit dem ist man mit vier Mannschaftskabinen im Untergeschoß und einem Verkaufsraum mit Küche und Kühlung im Obergeschoß auf einem zeitgemäßen stand.

 Das zweite Spielfeld, in der Form wie es jetzt noch besteht und auf dem überwiegend trainiert wird, wurde 1991 in Angriff genommen. Erst im letzten Jahr wurde die dortige Flutlichtanlage erneuert und durch LED-Strahler auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Zum heutigen Zeitpunkt umfasst der Verein eine Juniorenabteilung mit einer U11, U13 und U15 Mannschaft. Bei den Juniorinnen stellt man eine U17 Mannschaft in der Bayernliga. 2012 stieg man sogar in die Bundesliga auf, der man dann drei Spielzeiten lange angehörte. Im Jahre 1991gründete man aus einem „Gaudispiel“ heraus die Frauenmannschaft, die bis heute bestand hat und somit in diesem Jahr 30 Jahre alt wird.  Derzeit gehen zwei Frauenmannschaften, eine in der Bayernliga und eine in der Bezirksliga an den Start. Die erste Mannschaft spielte auch bereits seit 4 Jahren in der Regionalliga-Süd und klopfte auch schon mit dem zweiten Platz an das Tor der zweiten Frauenbundesliga. Die Herrenmannschaft spielt derzeit in der Kreisklasse und die zweite bestreitet die Reserverunde. Im Jahre 1976 wurde die AH-Mannschaft ins Leben gerufen, die bis heute bestand hat. Wenn auch nur hauptsächlich im Trainingsbetrieb, weil für den Spielbetrieb zu wenige Spieler zur Verfügung stehen.

Die Sparte Tennis die ebenfalls dem Verein angehört, wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen.

Mit solch einer langen Vereinsgeschichte konnten natürlich auch schon etliche Meisterschaften und Jubiläen gefeiert werden. So wurde das 40-jährige in der Ernsthalle und das 50-jährige Vereinsjubiläum in der Stockhalle groß gefeiert. Ebenso knallten die Korken zum 10-jährigen Bestehen der Tennisabteilung und im Jahre 2006 konnte die AH mit einem gelungenen Fest ein Fußballturnier mit den umliegenden Mannschaften auf die Beine stellen.

Ein funktionierendes Vereinsleben und der sportliche Geist waren in der Vergangenheit immer ein solides Fundament. Der Verein bietet ein wichtiges Trainings- und Erlebnisfeld und trägt zum regen Dorfleben bei. Das Vereinsgelände ist somit Anlaufpunkt bei sportlichen und gesellschaftlichen Ereignissen. Dies soll auch in Zukunft so bleiben und soll auch wieder schwerer gewichten. Der Verein durchläuft gerade eine Phase der Neuausrichtung. So wurde zum Beispiel in den letzten Jahren ein Förderverein gegründet mit dem Ziel Spenden zu sammeln und den Hauptverein dabei finanziell zu unterstützen. Ebenso wurde die Struktur in der Vorstandschaft bereits 2016 verändert und auf drei gleichberechtigte Vorstände umgestellt. Man erhofft sich durch die Aufgabenteilung immer wieder leichter Personen zu finden die das Amt ausführen wollen. Eine der wichtigsten Rolle, die des Jugendleiters, war in den letzten Jahren aufgrund von Personalmangel leider nicht besetzt. Der Jugendarbeit des SV hat dies erheblich zugesetzt. Dies soll nun wieder anders werden. Mit Stefan Bucek und Denis Seeholzer sind derzeit zwei sehr erfahrene und engagierte SV’ler am Werk. Ziel des Vereins ist es nach und nach wieder alle Jugendmannschaften in den Spielbetrieb schicken zu können und somit ein solides Fundament für die Herrenmannschaften zu haben.

Der SV Frauenbiburg ist sich seiner Rolle in der Gesellschaft und im Dorfleben völlig bewusst und versucht dieser auch stets gerecht zu werden. Die mangelnde Bereitschaft für das Ehrenamt und der demografische Wandel sind dabei nur zwei Faktoren die es in den letzten Jahren für alle Vereine nicht leichter gemacht haben, denen man sich aber durchaus stellt. Die aktuelle Vorstandschaft ist ein sehr gutes Beispiel, dass Ehrenamt auch Spaß machen kann. Um einen Verein wie den SV Frauenbiburg zu betreiben braucht man sehr viele helfende Hände, Woche für Woche, Tag für Tag.

 

 

 


Bayernligamannschaft des SV Frauenbiburg überwintert auf Platz 1

Nachdem die Damen des SV Frauenbiburg in der vergangenen Spielzeit aus der Regionalliga abgestiegen waren, veränderte sich vor allem personell einiges. Einer der Gründe für den Abstieg waren laut den Abteilungsleiterinnen Stefanie Neubauer und Renate Schneil-Igl der dünne Kader, der zu Saisonbeginn schon nur 15 Spielerinnen umfasste – im Laufe der Saison wurde er dann aufgrund von Auslandsaufenthalten und Verletzungen sogar noch kleiner. Somit war für die Verantwortlichen klar, dass personell etwas verändert werden musste. Neubauer und Schneil-Igl leisteten dabei ganze Arbeit und entschieden sich nicht nur für einen Trainerwechsel, sondern konnten zu Saisonbeginn zudem vier Neuzugänge verbuchen. Mit Nadine Harbich (FC Bayern München), Mirjam Herda (FC Ergolding), Lena Buchner und Noomi Hentschel (eigene Jugend) wurde der Kader bei gleichzeitigem kompletten Verbleib des bestehenden Kaders erfolgreich aufgestockt. Besonders erfreulich ist der Umbruch in der Jugendarbeit, der seit der Saison 18/19 stattfand. Stefan Bucek und Michelle Kramer kümmerten sich um die in den letzten Jahren ein bisschen vernachlässigte Jugendarbeit und stiegen mit der neu zusammengestellten Mannschaft prompt in die Bayernliga auf.

 

Die Verpflichtung des neuen Trainers Dietmar Hühnl aus Regensburg war der nächste große Schritt für den Umbruch. Hühnl passt laut Neubauer sowohl sportlich als auch menschlich wie die Faust aufs Auge zum Verein. Der 53-jährige trainierte bereits hochklassige Jugendmannschaften, wie die des TSV Kareth-Lappersdorf und SV Obertraubling, bevor er in der Saison 18/19 die zweite Damenmannschaft des SC Regensburg übernahm. Seit dieser Saison steht er jetzt an der Seitenlinie der ersten Damenmannschaft des SV Frauenbiburg und setzte sich zusammen mit der Mannschaft drei Ziele für die Saison: „Ziel eins ist es, dass wir uns im oberen Tabellendrittel festsetzen und uns mit der neuen Mannschaft und Taktik einspielen. Als zweites Ziel haben wir uns vorgenommen die Trainingsbeteiligung zu erhöhen, da diese in der Vorsaison – auch aufgrund des sehr kleinen Kaders – zu wünschen übrigließ. Unser letztes Ziel für diese Saison ist es, die Zusammenarbeit und Kommunikation aller Mannschaften im Damenbereich wieder zu verbessern, da diese in den letzten Jahren etwas vernachlässigt wurde.“

 

Rückblickend auf die Saison bis dato ist Hühnl mehr als zufrieden mit der Umsetzung der Ziele. Aktuell steht das Team um Co-Trainerin Anja Riebesecker in dieser mehr als verrückten Saison auf dem ersten Tabellenplatz und will nun natürlich auch wieder in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands aufsteigen. „Wir waren die komplette Saison über eigentlich immer in der Verfolgerrolle. Erst hinter Wacker München – die ja dann in der ersten Corona-Pause direkt aufstiegen – und dann hinter dem FC Ruderting. Wir haben teilweise unnötig Punkte liegengelassen und waren nicht konstant genug. Ich finde wir haben in der Sommervorbereitung zusammen als Mannschaft noch mal einen enormen Schritt gemacht und haben uns den ersten Tabellenplatz in den Spielen nach dem Re-Start somit auch redlich verdient. Es macht einfach Spaß Teil dieser Mannschaft zu sein und diese Entwicklung zusammen durchzumachen“, so Kapitänin Lisa Wutz.

 

Aber auch die anderen beiden Ziele der Verantwortlichen konnten erfüllt werden. Mit einer Trainingsbeteiligung von rund 90% kann Hühnl wohl mehr als zufrieden sein und auch die Zusammenarbeit und Kommunikation zur zweiten Damenmannschaft und zu den U17-Juniorinnen funktioniert einwandfrei. Regelmäßig durften die „Mädels“ bei den Damenmannschaften reinschnuppern und bereits erste Erfahrungen sammeln. Auch ins Damentrainingslager im August in Thüringen durfte der ältere U17-Jahrgang schon mitfahren und gegen namenhafte Testspielgegner wie den FC Carl-Zeiss Jena mitwirken. Zudem verstehen sich Hühnl und der Coach der zweiten Damenmannschaft - Sascha Baurs-Krey – auf und neben dem Platz auch sehr gut, was die Zusammenarbeit und den Austausch untereinander enorm vereinfacht. Die Stimmung in der ganzen Abteilung ist wohl auch einer der Erfolgsfaktoren aktuell, denn auch die zweite Damenmannschaft überwintert nach dem letztjährigen Abstieg auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga.

 

Die Aufstiegsambitionen mit beiden Mannschaften bedeuten für die Abteilungsleiterinnen aber auch wieder eine Menge Arbeit. Der Kader soll weiterhin vergrößert und verstärkt werden, um an den bisherigen Leistungen dieser Saison auch künftig anknöpfen zu können. Erste Neuzugänge konnten daher bereits im August 2020 verpflichtet werden. Mit Theresa Frank (U17 FC Bayern München) und Anna Hofmann (U17 FC Ingolstadt 04) verstärkte man sich bereits für die Rückrunde nach dem Re-Start. Im Juli 2021 – wenn die Saison 19/21 dann hoffentlich zu Ende gespielt ist – stoßen dann gleich zwei Jahrgänge der U17-Juniorinnen in die Damenabteilung. Zusammen wären dies – wenn alle in Frauenbiburg bleiben - ganze 16 Spielerinnen der Jahrgänge 2003 und 2004. Der Aufwärtstrend in Frauenbiburg hält also weiterhin an.

 


Zwei „bekannte“ Neutrainer ersetzen das Trainergespann Berg / Nowak beim SV Frauenbiburg zur neuen Saison

 

Beim SV Frauenbiburg werden die Weichen gestellt, um nach der Corona Zeit, wann und wie auch immer dies sein wird, in die neue Saison 2021 / 2022 zu starten. Nachdem die beiden aktuellen Trainer, Viktor Berg und Simon Nowak, frühzeitig den Verantwortlichen des SVF signalisiert haben, in der nächsten Saison nicht mehr die Kommandobrücke des Vereins zu bekleiden, war man mit der Suche eines neuen Trainerteams beauftragt. Dabei war relativ schnell klar, wie es beim Verein weitergehen könnte. Es sollte wiederum ein spielendes Trainerteam die Zügel in die Hand nehmen. Die Namen waren auch sehr schnell gefunden, so dass nach intensiven Gesprächen das Wunschduo seine Zusage gab. Mit Fabian Gruber und Andy Voichtleitner kehren zwei altbekannte in neuer Funktion, nämlich als Trainer, zum SV Frauenbiburg zurück.

 

Fabian, der das Amt des Haupttrainers übernehmen wird, ist 25 Jahre alt und war bereits in den beiden Bezirksligarunden 13/14 und 14/15 beim SV als Spieler tätig. Danach lief er in den Farben des TSV Vilsbiburg und der SpVgg Landshut in der BZL und Landesliga auf. Mit nun fast 8 Jahren höherklassiger Fußallerfahrung sieht er sich nunmehr bereit in die Laufbahn als Spielertrainer umzuschwenken. Ihm zur Seite steht, mit Andy Voichtleitner (27 Jahre), ein ebenfalls „altes“ Gesicht beim SV Frauenbiburg. Andy wird das Amt des Co-Spielertrainers übernehmen und war auch in denselben Spielrunden wie Fabian beim SV aktiv. Anschließend wechselte er ebenso nach Vilsbiburg und weiter zum TSV Kirchberg. Auch Andy ist ein sympathischer Fußballverrückter und konnte beim TSV Vilsbiburg auch schon Landesliga Luft schnuppern. Beide sind als kompetente Fußballtechniker bekannt und legen viel Wert auf einen gesunden Teamgeist. Mit der Verpflichtung dieses Trainerteams ist allerdings die Arbeit noch lange nicht getan, denn so wie Eugen Gontscharow betonte: Wir sind absolut happy unsere Wunschkandidaten auf der Trainerposition an Land gezogen zu haben, allerdings steht noch einiges weitere an Arbeit an, denn der Kader braucht definitiv in der Breite noch die ein oder andere Neuverpflichtung. In den folgenden Wochen sind die nächsten Gespräche geplant, um gut gerüstet in die neue Saison zu starten.“

 

An dieser Stelle möchten sich die Verantwortlichen und Fans des SV Frauenbiburg recht herzlich bei den beiden alten Trainern Viktor und Simon für Ihr Engagement und die vielen gesellige Stunden auf und um den Platz bedanken. Zudem wünschen alle den beiden und auch dem zukünftigen Trainerteam mit Fabian Gruber und Andy Voichtleitner alles erdenklich Gute bei Ihren neuen Aufgaben und immer ein glückliches Händchen in Ihren Entscheidungen.

 


Überblick der kommenden Spiele

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danke für die tolle Spendenbereitschaft


Der sv Frauenbiburg wünscht frohe weihnachten

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Das Jahr neigt sich dem Ende und der SV Frauenbiburg möchte sich bei Ihnen recht herzlich für die Unterstützung der vergangenen Jahre bedanken.

Der Coronavirus war in diesem Jahr eine große Herausforderung für alle Menschen. Auch unser Verein bekommt die Auswirkungen der Pandemie deutlich zu spüren. So konnte in diesem Jahr kein Regelspielbetrieb abgehalten werden. Ebenso musste man auf alle Vereinsveranstaltungen verzichten.

Diese Veranstaltungen zeichnen unser Vereinsleben und auch das der Dorfgemeinschaft aus. Leider resultiert daraus auch ein dickes Minus bei den Einnahmen. Fixkosten wie Platzmiete, Strom, Wasser und Unterhaltsleistungen liefen dennoch weiter. Auch die traditionelle Christbaumversteigerung, mit Haussammlung konnte nicht durchgeführt werden.

Um auch weiterhin bestehen zu können und unseren Beitrag zur Dorfgemeinschaft und Jugendarbeit leisten zu können, bitten wir auf diesem Wege um eine freiwillige Spende.

Ein Überweisungsträger mit den erforderlichen Daten ist beigelegt. Auf Wunsch kann auch eine Spendenquittung   (info@sv-frauenbiburg.de) ausgestellt werden.

Vielen Dank im Voraus, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr in den derzeit stürmischen Zeiten wünscht die Vorstandschaft des

 

SV Frauenbiburg.

 

Bankverbindung: SV Frauenbiburg

                                                                                     IBAN: DE62742500000100040971

                                                                                    BIC: BYLADEM1SRG

                                                                                    Verwendungszweck:   SPENDE

 


Dankeschön „La Fenice“

 

Vor einigen Tagen machte sich ein Teil der Vorstandschaft auf den Weg, einen großen Gönner und Förderer des SV Frauenbiburg zu besuchen. So fanden sich die Mitglieder im Ristorante La Fenice in Dingolfing ein. Mit dem Speiselokal, an der Spitze Geschäftsführer Stefan Mirfanger, hat man einen langjährigen und zuverlässigen Partner gefunden, auch bei momentaner wirtschaftlicher unsicherer Lage. Um in diesen derzeit schwierigen Zeiten ein Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit zu setzen, besuchte man das Restaurant kurzerhand. Man verbrachte einen schönen Abend in tollem Ambiente, vorzüglichem Essen und anregenden Gesprächen, was allen sehr gut gefiel. Am Ende ist man zu dem Entschluss gekommen dies öfter zu wiederholen.  An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an das Ristorante La Fenice und Stefan Mirfanger!

 


„Kirta to go“ beim SV Frauenbiburg

 

 

Leider kann die jährliche Nachkirchweihfeier im Sportheim in diesem Jahr aus gegebenem Anlass der Pandemie nicht stattfinden.

Um dennoch ein klein wenig Kirtastimmung aufkommen zu lassen gibt’s beim Sportverein am Kirtasonntag ab 11:30 Uhr zum Abholen knusprige Hend’l und Hax‘n vom Grill mit frischen Brezen. Wer noch mehr Kirtafeeling dazu will, kann sich dazu das süffige Kirtabier der Brauerei Wasserburger mitnehmen.

Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Am Nachmittag finden dann um 13 Uhr und 15 Uhr die Spiele der Reserve und ersten Herrenmannschaft gegen den 1.FC Reichstorf statt.

Um 11 Uhr spielen bereits die U17-Juniorinnen der Bayernliga gegen den TSV Theuern.

 

Der SV würde sich über zahlreiche Kirta und Fußballfans sehr freuen.


Neulinge an der Pfeiffe

SPORTVEREIN stellt neue aktive Schiedsrichter

 

 

In einem dreitägigen Schiedsrichter-Anwärterkurs der Schiedsrichtergruppe Isar-Rott der im Vereinsheim des SSV Eggenfelden stattfand, konnte der SVF drei Teilnehmer entsenden.

Das Lehrteam der Schiri-Gruppe führte dabei Schritt für Schritt ausführlich durch alle Bereiche des Fussball-Regelwerks. Praktische Tipps und Erfahrungen aus der eigenen Schiedsrichterkarriere  kamen dabei nicht zu kurz und sollen den Einstieg in der Praxis etwas erleichtern.

Am Wochenende drauf folgte zugleich der Regeltest in Form einer schriftlichen Prüfung und eine Laufeinheit von 1000 Meter. Sehr zur Freude aller, haben alle Teilnehmer bestanden.

 

Der SV Frauenbiburg freut sich nach langer Zeit neben Brei Karl nun weitere aktive Schiedsrichter melden zu können. Der Verein wünscht seinen neuen Schiedsrichtern Christian Kusch und Kryspin Gradowski viel Glück und gutes Gelingen.


Trainingsplatz erstrahlt in neuem Licht

SV Frauenbiburg rüstet Flutlicht auf LED um

Pünktlich zum Herbstanfang und den damit verbundenen Trainingseinheiten unter Flutlicht, konnte der SV Frauenbiburg unter der Leitung von Vorstand Heinrich Haider seine Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz durch neue LED Strahler ersetzen. Die neuen Fluter sind so konzipiert, dass sie auf die vorhandenen Flutlichtmasten montiert werden konnten. Die bestehenden Mast-Anlagen konnten somit ohne große Umbauten auf LED-Technologie umgerüstet werden. Für den Lampenwechsel auf bis zu 16 Metern Höhe wurde ein Hubsteiger einer hiesigen Firma angemietet. In Zusammenarbeit mit der Firma RTB konnten Umbauarbeiten an einem Tag fachgerecht und zügig erledigt werden. Dementsprechend wurden alle möglichen Vorleistungen bereits im Vorfeld ausgeführt.

Noch vor der Anschaffung der Fluter wurden vom Hersteller genaue Lichtberechnungen für den Fußballplatz durchgeführt und auch eine mögliche Blendung der nahen Staatsstraße somit ausgeschlossen. Die neue LED-Technologie spart laut Herstellerangaben jährlich bis zu 70% Stromkosten und hat durch die lange Lebensdauer kaum Wartungskosten.

 

Somit sollten nun optimale Lichtverhältnisse am Trainingsplatz vorhanden sein.


Lauf10! Aktion wurde mit Abschlusslauf beendet

Wie schnell doch die Zeit vergeht konnten die Teilnehmer der Lauf10 Gruppe am eigenen Leib spüren. Vor 10 Wochen starteten sie mit dem ersten Training, jetzt wurde ein interner Abschlusslauf über 10 Kilometer veranstaltet. Sechs Trainer kümmerten sich in verschiedenen Gruppen um die Teilnehmer an drei Trainingstagen pro Woche. Leider konnten nicht alle Läufer die komplette Trainingszeit aus verschiedenen Gründen durchhalten. Cheftrainer Günther Dubinin meinte, „Die Lauf10 Aktion ist eine tolle Sache und wurde gut von den Leuten angenommen, auch wenn es bei allen nicht bis zum Schluss reichte. Insgesamt sind wir mit der Resonanz für das erste Mal sehr zufrieden.“ So waren es aber immerhin 16 Teilnehmer, die beim Schlusslauf gezählt werden konnten. Der Start war am Vereinsheim des SV Frauenbiburg und führte Richtung Frontenhausen, ehe man bei Grietzen in einen Waldweg abbog. Weiter führte die Strecke über Oberholzhausen und Frauenbiburg mit einem kleinen Schlenker zurück ins Sportheim. Alle der Teilnehmer konnten die 10km Strecke erfolgreich bewältigen, wobei es nicht auf die Zeit ankam, sondern ums Ankommen. Erschöpft, aber dennoch froh und zufrieden sahen die Gesichter der Läufer aus.

Damit die gewonnen Fitness der vergangenen Wochen nicht gleich wieder verloren geht, einigte man sich einen Lauftreff weiter einmal pro Woche fortzuführen. Dieser findet jeden Montag um 18:30 Uhr am Sportheim des SV Frauenbiburg statt. Je nach Lust und Laune macht man sich dann auf, wechselnde Strecken rund um Frauenbiburg und Umgebung zu erkunden. Mitmachen kann grundsätzlich jeder der Spaß daran hat in der Gruppe zu laufen. Sehr gerne sind auch Neueinsteiger willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

 



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Anfahrt

Waldstadion SV Frauenbiburg

Oberbubach 60

84130 Dingolfing

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